E N E R G I E V E R S O R G U N G
H E I Z U N G
Solare Gewinne
Photovoltaik (PV)
PV ist die dauerhafteste Form, Sonnenlicht in Strom (und Wärme) zu verwandeln und hat daher höchstes Zukunftspotential!
Thermische Nutzung = Sonnenkollektoren
Das in Schläuchen hinter Glas erwärmte Wasser wird im Puffer gespeichert und auch der Heizung zugeführt.
Wärmepumpen
Luftwärme
Sie ist nach Sonne- und Windkraft die nächstgünstigste Form der erneuerbaren Energiegewinnung
Das Prinzip ist sehr einfach:
Ein Wärmetauscher wird im Freien aufgestellt und gewinnt die Energie direkt aus der Luft, mittlerweile bei einer Umsetzung von 1:4,3 (beste Kosten – Nutzenrechnung).
Bei allen Systemen wird in einem Puffer zwischengespeichert.
Anzuraten ist der Einbau einer elektrischen Heizspirale zur langfristigen Nachgewinnung im Falle einer langen extremen Kälteperiode (max. 3 Wochen).
Die wohl interessanteste, weil einfachste Form der Energiegewinnung ist eine Kombination von Luftwärmepumpe und PV (quasi eine "Gratisenergie – Ehe").
Erdwärme
- Tiefenbohrung mit Sonden
Am Grundwasser ist der Energieertrag am höchsten.
Umsetzung ca. 1 : 5,5
- Flächenbohrung
ca. 1,20 – 1,50 m unter Niveau (meist günstiger als die Tiefenbohrung)
Umsetzung ebenfalls 1 : 5-6
Ein energieleitender Schlauch wird ca. 1,5 m tief und flach in die Erde verlegt und über Wärmetauscher der Heizungsenergie zugeführt.
Eine Nutzung ist sehr effizient
Die hohen Start– Investitionskosten ergeben eine späte Amortisation (im Vergleich zu einer Luftwärmepumpe)
Festbrennstoffe
Der gesamte jährliche Heizkostenaufwand liegt hier bei nur ca. 100,- bis 200,- €.
Hackschnitzel
Restholzabfall wird zerhackt, getrocknet und einfach zur Verfeuerung gebracht. Dies ist die günstigste Heizungsform nachwachsender Rohstoffe.
Pellets
Sägespäne werden in kleine Formen (Pellets) gepresst (Verarbeitung wie vorhin). Beide Heizungsarten sind jedoch für neue Niedrigstenergie – Einfamilienhäuser zu groß dimensioniert.
Eine Beschickung mehrerer Einfamilienhäuser wäre damit möglich.
Wärmeabgabe
Mit Solar und Wärmepumpen wird am effizientesten auf Niedertemperatur (30°C – 40°C) ausgelegt.
Gespeist werden damit Wand- und Bodenheizung sowie Niedertemperaturheizkörper.
