W A S S E R H A U S H A L T
WASSERVERSORGUNG
Öffentliches Netz
Anschluss an das regionale öffentliche Netz (meist Anschlusszwang seitens der Kommunen)
Private Versorgung
Eigener Brunnen
Trinkwasser aus eigenem Brunnen. Ein jährlicher Prüftest wird meist vorgeschrieben, um die Normeinhaltung der Wasserwerte zu prüfen.
Die Nutzung hängt von der Bohrtiefe und der Schüttmenge (Vorkommen)
ab.
Gegebenenfalls als Trinkwasser unbrauchbar, ist es immer noch sehr wertvoll für Gartennutzung und Brauchwasser im Haus.
Kombination
Für Trinkwasser (öffentliches Netz).
Für Brauchwasser, wie WC, Waschmaschine, Garten, etc. aus eigener Regenwasser-Zisterne oder Brunnen) mit eigenem Wasserkreislauf.
WASSERENTSORGUNG
Einleitung ins öffentliche Kanalsystem (ebenfalls meist zwingend); ist jedoch äußerst kostenintensiv!
Falls möglich, ist eine eigene
Binsenkläranlage anzulegen: kleinster Ø = 3 m.
Herstellungskosten: meist
nur 1/3 der Anschlussgebühr der öffentlichen Versorgung.
Betriebskosten:
ebenfalls nur etwa 1/3 im Dauerbetrieb!
WASSERAUFBEREITUNG
Warmwasser
Die effizienteste Form ist die (kostenlose) Nutzung der Sonnenenergie!
Thermisch:
über einige m² Sonnenkollektoren ( ca. 4 – 10 m², je nach
Haushaltsgröße ), eingebracht in einen ca. 200 – 300 l Pufferspeicher.
Dauerhafterüber
PV mit Luftwärmepumpe (die ja auch für den Heiz –
Restwärmebedarf dienen kann). Für eine kombinierte Lösung ist ein
größerer Pufferspeicher sinnvoll.
Sun-Machine
Sonne wird mittels Parabolspiegel eingefangen und mit kleinem Sterling–Motor verdichtet.
Feste Brennstoffe
Scheitholz / Hackschnitzel / Pellets (alle CO² – Neutral) Die ersten beiden Varianten sind nochmals um ca. 50% günstiger als Pellets, jedoch zu ergiebig für das Brauchwasser im Sommerbetrieb.
Fossile Brennstoffe (Öl / Gas)
Sind auf Grund des hohen CO² – Gehalts und des begrenzten Vorkommens inzwischen längst obsolet geworden. Anstatt in negativer Form durch Schornstein oder Auspuff geblasen, ist Öl für die Verwendung anderer Produkte (z.B. Pharmazeutika) wertvoller einsetzbar.
